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Die Seminargebühr beträgt Euro.


Die Seminargebühr enthält die Pausenverpflegungen
inklusive eines warmen Mittagessens am Samstag.

Falls Sie lieber ein vegetarisches Mittagessen möchten,
bitte hier ankreuzen.

Beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Reihenfolge
der eingegangenen Anmeldungen über die Platzvergabe entscheidet.

Sie erhalten einige Zeit nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Nachricht, ob Sie bei der
Platzvergabe berücksichtigt werden konnten. Falls wir Ihnen einen Platz reservieren
konnten, enthält dieses Schreiben auch eine Rechnung mit den Kontodaten.
Bei Absage der Veranstaltung wird die Teilnahmegebühr erstattet. Weitere Ansprüche
bestehen nicht.
Bei Rücktritt bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 20 Euro Bearbeitungs-
gebühr berechnet. Bei einem späteren Rücktritt wird die gesamte Kursgebühr fällig.
Dies gilt ausdrücklich auch bei Krankheit. Sie haben bei einer Absage die Möglichkeit,
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FORUM KINDERSPRACHE


Dr. Felix Schwarz | Dr. Nikolaus von Hofacker |
Prof. Dr. Michele Noterdaeme | Sylvie Borel

Psyche und Sprache | Spiel und Sprache

Freitag, 24.01.2020, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr | Samstag, 25.01.2020,
09.30 Uhr bis 15.30 Uhr | Bürgersaal der Gemeinde Tamm, Bissinger Straße 8, 71732 Tamm
12 Fortbildungspunkte       Seminargebühr 220 EUR

mehr > Informationsflyer und Anmeldeformular PDF-Download

ZUR ANMELDUNG

Dr. Felix Schwarz

ist Arzt und hat in Ulm an der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bereich der Bindungsforschung promoviert. Seine kinderärztliche Weiterbildung absolvierte er in den Kinderkliniken in Aalen und Schwäbisch Hall sowie bei einem niedergelassenen Kinderarzt. Mittlerweile arbeitet er in der Entwicklungsneurologie im sozialpädiatrischen Zentrum an der Universitätsklinik in Tübingen und beschäftigt sich unter anderem mit Sprachentwicklungsstörungen im Kindesalter. Ergänzend schließt er demnächst seine Zusatzausbildung zum tiefenpsychologisch fundierten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ab.

 

Einfluss der Schwangerschaft auf die allgemeine und sprachliche Entwicklung des Kindes – Warum es sich lohnt nach dem was war zu fragen

Mit jeder Schwangerschaft beginnt ein neues Leben. Schon in dieser Zeit ist das ungeborene Kind vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Bekanntermaßen halten uns in frühen Phasen der kindlichen Entwicklung sichere Bindungserfahrungen am Leben. Später stellen sie einen wichtigen Schutz gegen seelische und körperliche Krankheiten dar. Demgegenüber schaden traumatisierende Beziehungserfahrungen über Jahrzehnte hinweg. Doch wann beginnt die Persönlichkeitsentwicklung? Spielt bereits die Schwangerschaft eine Rolle? Gibt es biologische, soziale oder genetische Aspekte? Ziel des Vortrags ist es sowohl pränatale wie auch postnatale Einflussfaktoren zu beleuchten, die Einfluss auf die allgemeine und sprachliche Entwicklung des Kindes haben. Zusätzlich soll der Stellenwert der Schwangerschaftsanamnese für die tägliche therapeutische Arbeit beleuchtet werden.

 

 

Dr. Nikolaus von Hofacker

Kinder- und Jugendarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Psychotherapeut.

1987 - 1995 Pädiatrisch-sozialpädiatrische Ausbildung am Dr. v. Haunersches Kinderspital sowie Kinderzentrum München. Ab 1991 zusammen mit Frau Prof. M. Papoušek Aufbau der Münchner Sprechstunde für Schreibabies am Kinderzentrum München, in diesem Zusammenhang klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit frühen Störungen der Eltern-Kind-Beziehungen.

1995 - 1998 Kinderpsychiatrisch-psychotherapeutische Ausbildung UKE Hamburg sowie am BKH Landshut

1998 -    2012 Klinikum Harlaching, Aufbau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik einschließlich der Station für Eltern-Säuglings-Psychosomatik

Seit 2012 in eigener Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und-psychotherapie in München tätig

 

 

Prof. Dr. Michele Noterdaeme

Medizinstudium in Gent, Belgien. Facharztweiterbildung am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Heckscher-Klinik und Haunersches Kinderspital in München. Nach der

Facharztanerkennung Habilitation an der LMU mit Schwerpunkt Autismus und Entwicklungsstörungen. Seit 2009 Chefärztin der Klinik für KJPP am Josefinum in Augsburg, seit 2012 außerplanmäßige . Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Auswirkungen von psychischen Störungen auf Sprache und Kommunikation

Psychische Störungen beginnen oft in der frühen Kindheit und können einen erheblichen Einfluss auf die soziale, emotionale und auch kognitiv-sprachliche Entwicklung haben.

Entwicklungsstörungen (Autismus-Spektrum-Störungen, Intelligenzminderung, ADHS), emotionale Störungen und Bindungsstörungen manifestieren sich in den ersten Lebensjahren und können den Kommunikations- und Interaktionsprozess erheblich beeinträchtigen. Im Vortrag werden die Wechselwirkungen zwischen psychischen Problemen, Sprache und Kommunikation anhand von verschiedenen Beispielen dargestellt.

 

 

 

Sylvie Borel

ist staatlich anerkannte Logopädin (B.A.) und arbeitet nach mehrjähriger Tätigkeit als Lehrlogopädin am Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung in Köln. Von Januar 2011 bis Juni 2012 absolvierte sie am Zentrum für kleine Kinder in Winterthur den Weiterbildungsstudiengang zur Erfassung und Therapie von Spracherwerbsstörungen (CAS). Seitdem steht sie im fachlichen Austausch mit dem Forschungszentrum und gibt Fortbildungen zur entwicklungspsychologischen Sprachtherapie nach Barbara Zollinger. Aktuell promoviert sie zum Thema Interaktionen in der Sprachtherapie mit Kindern an der Universität zu Köln.

Die Bedeutung des Spiels in der logopädischen Therapie mit kleinen Kindern

In zahlreichen Studien wurde ein Zusammenhang zwischen sprachlichen Fähigkeiten und den Symbolspielfähigkeiten nachgewiesen. Umgekehrt zeigt die Praxis, dass Kinder, die nicht oder wenig sprechen auch häufig "nicht" spielen können. Die Sprachentwicklung bleibt blockiert.

Im dreiteiligen Vortrag wird das sprachtherapeutisch basierte Spielen als Ausgangspunkt und Mittel für die Unterstützung des Spracherwerbs herausgearbeitet. Dazu werden im ersten Teil Grundlagen des Spiels erläutert. Dabei erfahren die Teilnehmer_innen, welche Bedeutung die Spielqualität, insbesondere das Symbolspiel für den Spracherwerb hat. Im zweiten Teil werden Entwicklungsaspekte beleuchtet, die das Spiel erschweren können. Daraus ergeben sich im dritten Teil therapeutische Möglichkeiten Kinder, die Sprache mit diesen besonders erschwerten Bedingungen erwerben müssen in ihrer Spielentwicklung zu unterstützen und dadurch ihre Sprachentwicklung anzuregen.. Das Vorgehen der spielbasierten entwicklungspsychologischen Sprachtherapie wird über Fall- und Videobeispiele veranschaulicht.