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FORUM KINDERSPRACHE


Prof. Dr. Harald Bode | Dr. Kerstin Nonn |
Prof. Annette V. Fox-Boyer PhD MSc

Sprachtherapie in der Kita, Unterstützte Kommunikation, Aussprachestörungen

Freitag, 08.02.2019, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr | Samstag, 09.02.2019,
09.30 Uhr bis 15.30 Uhr | Bürgersaal der Gemeinde Tamm, Bissinger Straße 8, 71732 Tamm
12 Fortbildungspunkte       Seminargebühr 200 EUR

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Prof. Dr. Harald Bode
Universitätsprofessor
Leiter der Sektion Sozialpädiatrisches Zentrum und Pädiatrische Neurologieder Universitätsklinik für Kinder und Jugendmedizin Ulm
Studium der Humanmedizin 1972- 78 in Hannover und Heidelberg
1978 medizinisches Staatsexamen

1978/ 79 Gastarzt am Hospital for Sick Children / Great Ormond Street / London
1979/ 80 Wehrdienst als Stabsarzt
1980 – 88 Assistenzarzt Universitätskinderklinik Freiburg
1985 Facharzt für Kinderheilkunde
1988 Habilitation: „Untersuchungen zur kindlichen Hirndurchblutung mit der transkraniellen Dopplersonographie“
1988- 1994 Oberarzt Universitätskinderspital Basel / Schweiz mit Tätigkeitsschwerpunkt Neuropädiatrie
seit 3/ 1994 Universitätsprofessor an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendmedizin Ulm und Leiter der Sektion Sozialpädiatrisches Zentrum und Pädiatrische Neurologie
1997 – 2000 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
1997 – 2008 Vorstandsmitglied der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
2001- 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
2011 – 2014 Wahlsenator Universität Ulm
Mitglied verschiedener Fachgesellschaften, Kommissionen und wissenschaftlicher Beiräte
Herausgeber und Mitautor mehrerer Bücher (u.a. Psychosomatische Grundversorgung in der Pädiatrie; Sozialpädiatrie in der Praxis 2.Auflage)
Autor zahlreicher Originalarbeiten, Buchbeiträge und Vorträge

Sprachtherapie in der Kita
Sprache ist ein Schlüssel zu schulischem und beruflichen Erfolg. Gute sprachliche Fähigkeiten öffnen die Tür zur vollen Teilhabe an den vielfältigen Möglichkeiten unseres Gemeinwesens. Einschulungsuntersuchungen, Erfahrungen von Kinder- und Jugendärzten, Therapeuten und Erziehern zeigen, dass sehr viele Vorschulkinder in Deutschland Sprachauffälligkeiten zeigen.
Sprachförderung und Sprachtherapie sind komplementäre Ansätze für den Abbau dieser Auffälligkeiten. Indikation, Überschneidungen und Abgrenzungen beider Ansätze werden kurz dargestellt.
Die Berufstätigkeit beider Eltern und / oder integrative Konzepte in Kitas können auch erfordern, dass Sprachförderung und Sprachtherapie in den Kitas stattfinden müssen. Dann sind Absprachen aller beteiligten und regelmäßige Überprüfungen der Fördermaßnahmen erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Kerstin Nonn

Dr. Kerstin Nonn schloss ihre Ausbildung zur Logopädin 1993 an der Staatlichen Lehranstalt für Logopäden in Münster ab. Von 1993- 1997 studierte sie in Aachen Lehr- und Forschungslogopädie. Sie arbeitete von 1997 – 2002 als Lehrlogopädin an der Staatlichen Schule für Logopädie am Universitätsklinikum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2002 ist sie Leitende Lehrlogopädin bzw. Leiterin der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München. Unterstützte Kommunikation (UK) lernte sie während eines Auslandssemesters am Trinity College Dublin bei Martine Smith kennen und war 1 ½ Jahre Mitarbeiterin am niederländischen Forschungsinstitut für Rehabilitation in Hoensbroek mit dem Schwerpunkt UK unter der Leitung von Hans van Balkom. Seit 1995 arbeitet sie in der Diagnostik, Beratung und Therapie von UK und versucht durch Forschung, Publikationen und Seminare, dieses wichtige Grundlagenfach in der Logopädie und in weiteren Berufen der Heil- und Sonderpädagogik zu etablieren. 2015 schloss Kerstin Nonn ihre Promotion zum Thema narrative Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung unter besonderer Berücksichtigung von Leichter Sprache ab.

 

 

Möglichkeiten und Grenzen von Unterstützter Kommunikation - den Einstieg in Therapie und Beratung meistern und erfolgreich sein

Wenn Menschen in ihrer Sprache und Kommunikation schwer beeinträchtigt sind, sind ihre Kooperationsfähigkeit und Teilhabe an der menschlichen Gemeinschaft erschwert, ihre Lebensqualität und Selbständigkeit sind stark reduziert. Unterstützte Kommunikation(UK) stellt betroffenen Menschen, ihren Familien und ihrer sozialen Umgebung zur Lautsprache alternative oder ergänzende Kommunikationsformen zur Verfügung, so dass alle Beteiligten lernen, sich via UK mitzuteilen und auszutauschen. Ein entwicklungs- und ressourcenorientierter Therapieansatz mit Lernzielen, einem systematischen Vorgehen und konkreten Tipps wird vorgestellt. Ein Schwerpunkt wird sein: Wie fange ich an? Wie reflektiere ich Möglichkeiten und Grenzen in der Versorgung einer unterstützt kommunizierenden Person? Grenzen bestehen häufig in der Umsetzung von UK in den Alltag. Denn eine erfolgreiche Etablierung von UK zum Wohle der Patientin bzw. des Patienten und seinen Bezugspersonen hängt davon ab, dass das Kommunikationssystem stets und überall bereit steht und die Kommunikationspartner in der Lage sind, die meist multimodalen UK-Methoden anzuwenden. Diese wohlwollende, unterstützende Haltung der Kommunikationspartner, die eine Kommunikation beider Partner auf Augenhöhe mit einschließt, ist für ein Gelingen der UK-Versorgung essentiell. Die positiven und weitreichenden Folgen sind eine sprachliche und kommunikative Kompetenz sowie eine selbstbestimmte Kommunikation der unterstützt kommunizierenden Person, die sich als selbstwirksam erlebt.

Die Teilnehmenden sollen aktuelles und vertiefendes Wissen zu UK-Methoden und dem Gelingen von UK-Intervention durch das Einbeziehen des sozialen Umfelds erwerben und auf die Behandlung unterstützt kommunizierender Menschen anwenden können. Die soziale Teilhabe und Aktivität durch Kooperation sind wichtige Gradmesser für eine erfolgreiche Umsetzung der Therapie.

Didaktisch ist das Seminar als ein Methodenmix aus theoretischer Wissensvermittlung über Power Point und aktivierenden Lehr-Lernsequenzen aufgebaut. Besonders berücksichtigt werden individuelle Fragestellungen der Teilnehmenden zum Thema der Möglichkeiten und Grenzen von UK.

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Annette V. Fox-Boyer

Prof. Annette V. Fox-Boyer PhD absolvierte ihre Berufsausbildung zur Logopädin in Mainz (1990-93), und setzte ihre akademische Ausbildung durch einen Masterstudiengang und eine Promotion an der Universität Newcastle, GB, fort (1996-2000). In den Jahren 1993-1996 und von 2000-2003 arbeite sie als Logopädin und als freiberufliche Dozentin. Von 2003-2012 war sie als Professorin an der Hochschule Fresenius in Idstein und Hamburg tätig, bevor sie 2012 eine Professur an der Europäischen Fachhochschule EUFH in Rostock antrat. Ihr berufspraktischer, Lehr- und Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Ausspracheentwicklung und Aussprachestörungen bei ein- und mehrsprachigen Kindern. Des Weiteren ist sie als freiberufliche Dozentin in Fort- und Weiterbildung und in der Betreuung von Promotion und Forschungsprojekten im In- und Ausland tätig.

 

Kinder mit Aussprachestörungen – in der Kita, bei der U-Untersuchung, in der Logopädie

Kinder mit Aussprachestörungen machen die größte Gruppe pädiatrischer Patienten in der Logopädie aus. Sie stellen allerdings keine homogene Gruppe dar und bedürfen daher einer differentialdiagnostischen Untersuchung und einer auf die individuellen Probleme abgestimmte Therapie. Aussprachestörungen wachsen sich in der Regel nicht aus und können lebenslange Folgen für den Bildungserfolg und die psychosoziale Entwicklung der Kinder haben.

Da sich die Aussprachefähigkeiten während der ersten fünf Lebensjahre kontinuierlich entwickeln, ist die Abgrenzung von physiologischen, also altersgemäßenAbweichungen von der Erwachsenen-Aussprache und therapiebedürftigen Auffälligkeiten nicht immer einfach. Kinderärzte und Erzieher sehen Kinder täglich oder regelmäßig im Rahmen derU-Untersuchungen. Aufgrund dessen obliegt ihnen die Aufgabe der frühen Erkennung von Aussprachestörungen. Logopäden/Sprachtherapeuten untersteht die Aufgabe der differentialdiagnostischen Abklärung und Intervention, damit Kinder weder zu spät noch unnötigerweise Behandlung erhalten.

Im Rahmen des geplanten Fortbildungstages soll Erziehern, Pädiatern und Logopäden die unterschiedlichen Formen von Aussprachestörungen, vor allem in Abgrenzung zur regulären Entwicklung, aufgezeigt werden. Ursachen und Symptome der unterschiedlichen Störungen werden erläutert. Damit verbunden soll verdeutlicht werden, welche Form von Aussprachestörungab welchem Alter welche Art von Behandlung (Videobeispiele) erfordert und warum. Es wird erläutert, warum eine frühzeitige Erfassung und Intervention sinnvoll ist und welche Spätfolgen inkorrekte, zu späte oder nicht erfolgte  Behandlungen haben können.

Im Zentrum des Fortbildungstages steht eine praktische Arbeitsphase, bei der ein Früherkennungsinstrument für alle drei Berufsgruppen vorgestellt werden soll. Das PLAKSS-II Screening (Fox-Boyer, 2014) wurde für Logopäden/Sprachtherapeuten entwickelt,um ihnen einen groben Überblick über Aussprachekompetenzen eines Kindes zu bieten und als Entscheidungsgrundlage für eventuelle weitere diagnostische Schritte zu dienen. Dieses Screening wurde so modifiziert, dass es auch von Pädiatern und Erziehern als Früherkennungsinstrument angewendet werden kann(PLAKSS-II Pädiatrie, Fox-Boyer, 2015). Mit Hilfe von Video- und Tonbeispielen soll die Anwendung des Vorgehens und vor allem die Auswertung und Interpretation verdeutlicht werden. In Kleingruppenarbeit sollen alle drei Fachdisziplinen sich über ausgefüllte Protokollbögen, deren Interpretation und eventuell einzuleitenden Maßnahmen abstimmen.

 

 



SEMINARE


Dr. Patricia Sandrieser

Elternarbeit in der Therapie junger stotternder Kinder

Freitag, 22.02.2019, 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr | Samstag, 23.02.2019, 09.00 Uhr bis 16:15 Uhr
Cafeteria im Karl-Gerok-Stift | Eichendorffstraße 51 | 71665 Vaihingen/Enz
12 Fortbildungspunkte       Seminargebühr 295 EUR

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Dr. Patricia Sandrieser

Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin und dem Studium der Lehr- und Forschungslogopädie war Frau Dr. Sandrieser an den Universitätskliniken Tübingen und Münster tätig. Danach folgte eine wissenschaftliche Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zum Thema kindliches Stottern an der Universität Düsseldorf. Ihre Dissertation hat sie über Stottern im Kindesalter verfasst. Seit 2005 ist sie leitende Logopädin am Katholischen Klinikum Marienhof/St. Josef in Koblenz. Seit 2011 ist sie dort außerdem als therapeutische Leitung der ambulanten CI-Rehabilitation tätig. Sie kommt Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten nach.

 

Elternarbeit in der Therapie junger stotternder Kinder

 

Häufig werden uns im logopädischen Alltag von besorgten Eltern Kinder vorgestellt, die oft erst vor wenigen Wochen begonnen haben zu Stottern und deren Symptomatik häufig auch schon durch Sekundärsymptomatik aufweist. Im ausgeschriebenen Seminar soll die Arbeit mit diesen Eltern und deren Beratung thematisiert werden.

 

Stottern ist das logopädische Störungsbild mit der höchsten Rate an Spontanheilungen. Momentan ist es jedoch leider für ein einzelnes Kind nicht möglich, vorherzusagen, ob es remittieren wird oder nicht. Die logopädische Diagnostik gliedert sich daher in zwei Teile: in der Anamnese und durch die Auswertung der Spontansprachprobe wird ermittelt, ob Stottern vorliegt. Darauf erfolgt die Einschätzung über die Behandlungsbedürftigkeit (ICF, 2011).

Da die meinsten Remissionen in den ersten beiden Jahren nach Stotterbeginn auftreten, ist eine Strategie des Abwartens nach Beratung also durchaus eine Option.

Flankierend bitten Eltern oft um weitere Beratung, um die häusliche Situation mit dem stotternden Kind gut gestalten zu könen.

Die Fortbildung spannt den Bogen von der ersten Beratung nach der Diagnostik (Therapie-Indikation, Entsehung und Verlauf des Stotterns, Abschätzung der Remissions-Wahrscheinlichkeit, Therapie-Optionen etc.) über die elterliche Beratung anstelle einer direkten Therapie und geht auch auf die therapiebegleitende Elternberatung ein.

 

Konkrete Inhalte sind u.a. die Abschätzung der Therapieindikation, das Einschätzen der Remissionwahrscheinlichkeit, günstiges elterliches Verhalten, Reaktion auf Veränderungen der Symptomatik, die Rolle der Eltern in den empfohlenen Therapie-Ansätze (Eltern als Modell, als Co-Therapeuten), das Abwägen von möglichen Therapieoptionen, die Vertragsarbeit in der Elternarbeit, die therapeutische Haltung im Beratungsprozess (vor allem Veränderungsneutralität).

 

In der Seminargebühr sind Pausengetränke, Pausensnacks, ein warmes Mittagessen

am Samstag und ein Skript enthalten.

 

Tanja Jahn

Diagnostik und Therapie phonologischer Störungen bei Kindern (unter besonderer Berücksichtigung
des neuen Therapiematerials des Patholinguistischen Ansatzes (PLAN): Phonologie)

Freitag, 03.05.2019, 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr | Samstag, 04.05.2019, 09.00 Uhr bis 14:45 Uhr
Cafeteria im Karl-Gerok-Stift | Eichendorffstraße 51 | 71665 Vaihingen/Enz
12 Fortbildungspunkte       Seminargebühr 295 EUR

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Tanja Jahn

Biografische Angaben zum beruflichen Lebenslauf

1994-1996          Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen

1997 - 2005        Lehrlogopädin im Fachbereich „Kindersprache“ an der Lehranstalt für Logopädie in Bonn.

Seit 2008             Dozentin am Lehrinstitut für Logopädie der Präha-Gruppe in Düsseldorf-Lörick.

2000; 2006         Veröffentlichung des Fachbuches „Phonologische Störungen bei Kindern“ im Thieme Verlag.

Seit 1997             Seminartätigkeit für Logopädinnen und Erzieherinnen zu den Themen

„Aussprachestörungen“, „Frühe Sprachförderung“ sowie „Mehrsprachigkeit“.

 

Diagnostik und Therapie phonologischer Störungen bei Kindern

(unter besonderer Berücksichtigung des neuen Therapiematerials des Patholinguistischen Ansatzes (PLAN): Phonologie)

 

Den Teilnehmern werden zunächst die theoretischen Grundlagen zur phonologischen Entwicklung sowie zur Einteilung kindlicher Aussprachestörungen vermittelt (vgl. Fox-Boyer 2014, Fox-Boyer & Schäfer 2015).

Darauf aufbauend wird eine phonologische Prozessanalyseanhandeines Fallbeispiels aus der Psycholinguistischen Analyse kindlicher Aussprachestörungen-II(PLAKSS-II) (Fox – Boyer 2014) durchgeführt.

 

Im Mittelpunkt des Seminars steht die phonologisch orientierte Therapie.

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über bekannte phonologische Therapieansätze wie die Minimalpaartherapie (u.a. Gierut 1989), Metaphon (Howell & Dean 1984, Jahn 2006)oderdie Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie (POPT) (Fox-Boyer 2014, 2016).

Außerdem wird das aktuelle Therapiematerial des Patholinguistischen Ansatzes (PLAN) „Materialkoffer Phonologie“ (Hein, Jahn & Kauschke in Vorbereitung) vorgestellt, welchesu.a. die Methodender Inputspezifizierung und der Minimalpaartherapie miteinander vereint.

Die aufgeführten Therapieansätze werden praxisnah anhand von Videobeispielen vermittelt.

 

Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, eigene Fallbeispiele einzubringen und ihre neuen Kenntnisse in Kleingruppen zu vertiefen.

 

In der Seminargebühr sind Pausengetränke, Pausensnacks, ein warmes Mittagessen

am Samstag und ein Skript enthalten.

 

 

Delia Möller

Schritte in den Dialog – frühe, pragmatisch-kommunikative Therapie mit Eltern

Freitag, 24.05.2019, 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr | Samstag, 25.05.2019,
09.00 Uhr bis 16:00 Uhr | Cafeteria im Karl-Gerok-Stift | Eichendorffstraße 51 | 71665 Vaihingen/Enz
12 Fortbildungspunkte       Seminargebühr 295 EUR

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Delia Möller

Delia Möller ist Diplom Psychologin und Logopädin. Bis 2012 hat sie sich an der Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde mit der Diagnostik und Therapie von kindlichen Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen beschäftig. Berufsbegleitend hat sie an der Universität Hamburg ein Psychologiestudium abgeschlossen und arbeitete auch wissenschaftlich in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Diagnostik und Therapie kindlicher Sprachentwicklungsstörungen. Seit 2012 ist sie hauptberuflich im kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt Hamburg tätig.

Im Elternkursen vermittelt sie Familien mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern Strategien zur frühen Sprachintervention. Zusätzlich bietet sie als Kinderpsychologin  Erziehungsberatung und Eltertrainings für Familien mit verhaltensauffälligen Kindern an. Regelmäßig gibt sie ihr Wissen in Fortbildungen weiter.

 

Schritte in den Dialog – frühe, pragmatisch-kommunikative Therapie mit Eltern

Im dialogischen Geschehen, an dem sowohl das Kind auch die Bezugspersonen einen wichtigen Anteil haben, erwirbt das Kind pragmatisch-kommunikative Fähigkeiten, die als wesentliche Vorläuferfähigkeiten für Sprache gelten können: es lernt kommunikative Absichten zu verfolgen und diese in eine partnerbezogene Form zu bringen. In Zusammenarbeit mit Sprachexperten  können Bezugspersonen lernen, ihre Kinder, die Schwierigkeiten  in der pragmatisch-kommunikativen Entwicklung haben, in regelhaften und vorstrukturierten Formaten schrittweise in den Dialog zu führen.

Folgende inhaltliche und didaktische Aspekte der Elternpartizipation nach „Schritte in den Dialog“ bilden den Schwerpunkt dieses Vortrags:

  • Die Erfassung früher, pragmatisch-kommunikativer Kompetenzen
  • Ausgewählte didaktische Aspekte der Elternpartizipation, z.B. das Thema „Videoarbeit und Videofeedback.
  • Der Schwerpunkt liegt bei der Darstellung des konkreten therapeutischen Vorgehens

 

 

Veröffentlichungen (Auszug)

Möller, D., Spreen-Rauscher, M. (2009)

Schritte in den Dialog - Frühe Sprachintervention mit Eltern

Reihe Forum Logopädie. Thieme Stuttgart

 

 

In der Seminargebühr sind Pausengetränke, Pausensnacks, ein warmes Mittagessen

am Samstag und ein Skript enthalten.